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Universitätsparlament

Das Universitätsparlament war von 1969 bis 1984 das Organ der Rechtsetzung. Ihm gegenüber war das Rektorat berichts- und rechenschaftspflichtig. Dem UP gehörten je ein Vertreter der Hochschullehrer, der Assistenten und der Studenten der Abteilungen sowie in entsprechender Anzahl Mitglieder der Personalvertretung an. Es war unter anderem zuständig für die Beschlussfassung über Verfassungsänderungen, über Errichtung, Änderung oder Auflösung von Abteilungen und Einrichtungen, für die Verabschiedung bzw. Zustimmung zu Satzungen und Ordnungen, für die Verabschiedung von Struktur- und Entwicklungsplänen und des Finanzplans, für die Wahl des Rektors, der Prorektoren und der Mitglieder der Universitätskommissionen sowie für die Nomination des Kanzlers.

 

Universitätsparlament

Laufzeit: 1969-1985; Umfang: 128 Verzeichnungseinheiten
Inhalt: Schriftverkehr, Protokolle und sonstige Unterlagen zu den Sitzungen des 1.-14. Universitätsparlaments und des Hauptausschusses, u. a. mit Wahlordnungsstreit und Einsetzung eines Organwalters, Berichte über Beschlüsse, Satzungskommission, Kanzlernominationsausschuss, Kapazitätsausschuss, Planungskommission für Lehrerbildung, Satzungskonvent 1972/73 und 1982 - 1984
Findmittel: Bestandsverzeichnis / Datenbank